Roland Rietkötter
Projektbeginn in Hembergen 2004:

Als alter westfälischer Sturkopp habe ich alle Warnungen, die in den letzten Jahren, ja nun sind es fast schon Jahrzehnte, häufig auf mich zu kamen, in den Wind geschlagen und weiter mein Herzens-Werk getan: die Instandsetzung von Rietkötter's Kotten und Belebung der PermaKultur Mutter Erde. Und wer heute hierhin kommt, weiss sofort, dass es richtig war. Eine Plattform schaffen für Mitmenschen, deren Interesse darin besteht Mensch und Natur wieder zusammenzuführen. Die Natur verstehen lernen und ihre genialen Strukturen und Gesetzmäßigkeiten intelligent für den Fortschritt in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik integrieren. Der Austausch auf allen Ebenen der verschiedensten Fachgebiete ist ebenso erwünscht wie das Sammeln eigener Erfahrungen bei der Arbeit in und mit der Natur auf dem Gelände der PermaKultur Mutter Erde. Ein entscheidender Punkt meines Projektes ist es Gemeinden, Behörden, Kreise u.a. für das Projekt zu begeistern und eine noch bessere Arbeitsgrundlage für unsere wichtige, gesellschaftliche Zukunftsarbeit zu erlangen und mehr Austausch und Dialog zu fördern. Für die Zukunft ist es wichtig Vorbehalte durch Informationen und transparente Arbeit abzubauen und die gesellschaftliche aber auch wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung im Konsens von allen Beteiligten mit der Natur  zu führen, denn nur dieser Ansatz kann uns eine erfolgreiche und lebenswerte Zukunft ermöglichen. Ich wünsche mir den Abbau vieler Vorurteile gegenüber neuen Denkweisen und Lösungsansätzen wie auch wir sie anbieten und ausbauen möchten. Es gibt unzählige Übereinstimmungen und Schnittmengen in den Köpfen vieler verantwortlicher Personen die es gilt  gemeinsam zu formulieren und zum Wohle Aller zu nutzen. Hierzu müssen nur einige Bretter und Scheuklappen demontiert werden um den Blick zu weiten, zu öffnen und hierdurch mehr Klarheit entstehen zu lassen. Eine Vision wurde zum Lebenswerk, an dem möglichst viele Personen teilhaben sollen, indem sie sich eigenverantwortlich mit Freude und Tatendrang einbringen. Im besten Sinne ist das Lebenswerk aber auch eine Aufforderung an gleichgesinnte, selbstständige Zeitgenossen mit gleichen Visionen, sich durch das Einbringen ihrer speziellen Fähigkeiten, eigenverantwortlich ihren Lebensunterhalt oder Teile hiervon, durch eine aktive Beteiligung am Projekt zu erwirtschaften. Je mehr verantwortungsvolle Mitmenschen ihre individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen in das Projekt einbringen, desto eher kommt das Lebenswerk in der Gegenwart an. Hierdurch werden auch neue Projekte angeschoben und verwirklicht. Dafür gilt der Dank schon heute den jetzigen und zukünftigen Wegbegleitern und Unterstützern.

Seit mehreren Jahren unterstützen mich Freunde und Bekannte in meiner Idee. Aus denen, die sich in diesen wunderschönen Ort verliebt haben und seit vielen Jahren auch vor Ort in und mit der Natur arbeiten, hat sich in 2014 der Hollerberg e.V. gegründet. Wenn alles rund läuft, wird der Hollerberg e.V. im Frühjahr 2016 mehr Verantwortung in die Hand bzw. in viele Hände nehmen und einen Teil des Grundstückes erwerben. Hierdurch erfahre ich nach vielen Jahren des Projektaufbaues, eine spürbare Reduzierung der Verantwortung, die an ein solches Projekt immer gebunden ist.

Seit Septtember 2016 hat dieser Verein nun die Gebäude und einen Teil des Grundstücks erworben und nutzt auch die verbleibenden Flächen für die verschiedensten Aktivitäten. Was der Verein sich so alles auf die Fahnen geschrieben hat, erfahrt Ihr unter www.hollerberg.de Ich bin mir sicher der Verein wird meine Vision in der Zukunft bestens vertreten, weiterleben und auch viele neue, eigene Ziele umsetzen. Jeder von Euch ist herzlich eingeladen, sich diesem Weg anzuschließen oder ihn zu unterstützen, für eine lebenswerte Welt mit Vorbild Mutter Erde und der Natur.

Herbst 2016: Mal sehen, ob bei mir persönlich die Motivation, die Ausdauer und die Finanzen für ein weiteres, neues Projekt reichen. Vielleicht in Münster. Ich halte Euch auf dem Laufenden, bzw. Ihr werdet es bestimmt erfahren.

2017: Es hat geklappt mit dem neuen Projekt. Leider nicht in Münster, wo die Preise für Immobilien in den letzten Jahren ins Uferlose gestiegen sind. Ich habe es lange versucht und bin nun im schönen Ostbevern-Brock gelandet, ca. 20 Autominuten oder 12-14 Zugminuten von MS entfernt. Erste Infos findet Ihr links im Themenbaum unter Sonnengarten

 Das Projekt Hembergen ist in 2017 nun für mich insofern beendet, da meine Aktivitäten vor Ort nun ruhen, die Vernetzung aber weiterhin bestehen bleiben wird. Nun widme ich mich völlig neunen und auch alten Aufgaben bzw. eigenen Visionen, die etwas unter dem vollen Einsatz in Hembergen "zu kurz gekommen sind". Neben dem neuen Gewächshausprojekt in Ostbevern-Brock welches zur Zeit entsteht und die Planungen in vollem Gange sind, besinne ich mich aber auch wieder auf die wichtigen Wurzeln der GRANDER Wasserbelebung. Hier gibt es enorm viele Ansätze und Möglichkeiten die Umwelt zu beleben und lebenswerter zu machen. Viele neue Netzwerke entstehen und die anstehenden Aufgaben sind eigentlich grenzenlos vielfältig und müssen mit klarem Kopf und Bauchgefühl focussiert werden um effektiv und sinvoll zum Erfolg geführt werden zu können. Nicht nur die Ressourcen von Mutter Erde gilt es zu schonen, sondern auch mit den eigenen Ressourcen muss gehaushaltet werden um diese bestmöglich und sinnvoll einsetzen zu können. Ich freue mich auf den neuen Weg und viele neue erfreuliche und inspirierende Begegnungen und Erfahrungen.

 

Packen wir´s an!
Roland